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Hier fassen wir jede Woche jene Spiele zusammen, die wir nicht im LTF Viewers Guide bzw. nicht im Podcast besprochen haben. Damit ihr gleich ein besseres Bild über die jeweiligen Spiele und involvierten Teams bekommt, werden wir unsere Zusammenfassungen anhand eines etwas anderes Prinzips näherbringen. Nun denn, kommen wir zum NFL Spielwochenende Nummer 5, und wer hätte gedacht, dass…

 

10 MIN vs GB 42

 

… die Scoreline so täuschen kann. Obwohl das Endergebnis den bisherigen Donnerstag-Nacht-Spielen mehr als nur würdig geworden ist, verbirgt sich doch noch mehr hinter den Zahlen. Die Vikings sind mit den Packers Talent-mäßig fast gleichauf. Den wesentlichen Unterschied hat in diesem Spiel der fehlende Starting Quarterback der Vikings ausgemacht. Christian Ponder ist zurecht nur als dritter Quarterback in die Saison gestartet. Gegen eine nach wie vor nicht überragende Packers Defense hat er es geschafft, sämltliche Chancen der Vikings zunichte zu machen. Mit der Rückkehr von Teddy Bridgewater kommende Woche hoffen die Vikings wieder auf sie Siegerstraße zurückzukehren, was sie auch bitter nötig haben.

 

… Eddie Lacy erst in Woche 5 sein erstes 100-Yard Spiel hat. Die Voraussetzungen waren dafür ideal – regnerisch und ein Division Rivale als Gegner. Obwohl teilweise die Löcher genauso gefehlt haben, wie in den vorigen Wochen, konnte Lacy aus den Wenigen, die er gefunden hat, wirklich das Maximum rausholen. Er sah seinem alten Ich endlich wieder ähnlich – schnelle Cuts, harte Läufe und eine Beschleunigung in das Defensive Backfield, die nicht viele Runningbacks haben, geschweige den Spieler seiner Größe. So eine Leistung hilft nicht nur Eddie persönlich, sondern auch seiner Offensive Line, die mit so einem Spiel vielleicht etwas Selbstbewusstsein tanken kann.

 

… Aaron Rodgers ganz relaxt seine Partie runterspielt. Seine interessante Stat-Line spricht für die Effektivität der gesamten Offense: Gerade mal 17 Pässe geworfen, aber davon 12 angebracht für 3 Touchdowns und lediglich 156 Yards. Sorgen muss man sich erst dann wieder machen, wenn den Packers einmal die Big Plays ausgehen. Denn ohne ihre explosiven Plays beendeten die Packers das Spiel gerade mal mit knappen 30 Yards mehr als die Vikings. Die Offense wird Spiele auch in Zukunft weiter kontrollieren müssen, denn die Defense wird nicht jede Woche eine von Christian Ponder angeführte Offense sehen.


17 BUF vs DET 14

 

… die Lions-Kicker nach 5 Wochen nur 33,3% der Field Goals treffen würden. Nach der Blamage am Sonntag darf nun Ex-Bronco Matt Prater ran. Da darf man als Lions-Fan nur hoffen dass nach Nate Freese und Alex Henery aller guten Dinge drei sind und Prater nicht wie sein Vorgänger den Lions ein Spiel kostet. Die Packers sind nämlich im Aufschwung und man darf keine Siege mehr verschenken!

 

… Megatron nur Platz am Feld verschwenden würde. Der Plan Calvin Johnson als “decoy”, also als Köder zu gebrauchen, ist nicht aufgegangen. Die Buffalo Defense hat das sehr gut durchschaut, wohlwissend, dass Megatron bei weitem nicht fit ist. Es stellt sich die Frage, ob es nicht besser gewesen wäre, einen gesunden Receiver aufs Feld zu stellen und Football zu spielen, anstatt der Defense etwas vorspielen zu wollen.

 

… Kyle Orton tatsächlich nach einem Pick-Six zu Beginn, das Spiel noch drehen kann. Natürlich haben die Lions tatkräftig mitgeholfen, dennoch muss man dem Veteranen den nötigen Respekt zollen. Einen EJ Manuel hätte so ein Fehler möglicherweise aus der Bahn geworfen, Kyle Orton hat aber Ruhe bewahrt und “sein” Spiel weitergespielt, mit Erfolg! Zu blöd, dass die Patriots wiedererstarkt sind, sonst hätte man mit Orton in einer durchschnittlichen AFC East Chancen auf die Playoffs.


28 STL vs PHI 34

 

… die Eagles es fast wieder nicht schaffen ein komplettes Spiel zu spielen. Ohne die Hilfe der Defense und der Special Teams hätte es auch ganz anders ausgehen können. Andererseits könnte man gerade das als positiven Punkt herausheben, denn es war auch eine der ersten “kompletten” Leistungen des Eagles-Teams. Lange wird man jedoch nicht mit solchen Performances Siege erringen können, vor allem nicht, wenn man gegen größere Kaliber spielt, die einem gar nicht erst die Möglichkeiten dazu geben, da sie selbst fehlerfreie Partien abliefern.

 

… Austin Davis in etwa zu 150% besser spielt als ein Sam Bradford und Shaun Hill zusammengelegt. Davis führte die Rams fast eigenständig von einem 34-7 Rückstand zurück ins Spiel. Das Ganze machte er, ohne groß Hilfe zu bekommen. Die Offensive Line hatte teilweise große Probleme gegen eine mittelmäßige Philadelphia Front 7, und seine Receiver glänzten zunächst mehr mit den Plays die sie NICHT gemacht haben, als mit Plays, bei denen sie einen positiven Beitrag hatten. Derzeit ist Austin Davis auf erfolgreichen Spuren anderer Undrafted-Free-Agent-QBs und könnte dieses Rams Team tatsächlich noch im Rennen halten.

 

… die Chip Kelly Magic in seiner zweiten Saison möglicherweise schon zu Ende gegangen ist. LeSean McCoy hat weiterhin große Probleme, in Schwung zu kommen und Nick Foles ist nicht mehr der Flammenwerfer, der er letztes Jahr noch war. Im Großen und Ganzen stecken in diesem Eagles Team mehr Fragen als Antworten. Wird die Defense das Niveau in wichtigen Spielen steigern können? Werden die Special Teams in knappen Matches weiterhin entscheidend punkten können? Wann bricht die Offense aus ihrem Winterschlaf aus, bzw. kann Chip Kelly seine Wunder wieder wirken?


29 CLE vs TEN 28

 

… Jake Locker noch immer der gleiche ist. Die Titans konnten sich zwar einen Vorsprung herausspielen, jedoch erlitt Jake Locker erneut eine Verletzung und konnte das Spiel nicht beenden. Wie geht es nun weiter? Wie im Podcast schon einige Mal erwähnt, hängt die Karriere von Jake Locker an einem seidenen Faden, und dieser Faden ist seine Gesundheit. Selbst wenn Locker schnell wieder zurückkehren kann – wie kann man mit gutem Gewissen in Spiele gehen (geschweige denn sinnvolle Gameplans gestalten), wenn man einfach nicht sagen kann, wie lange der Starting Quarterback überhaupt am Feld bleiben wird können? Es ist nicht einfach für die Titans, da Charlie Whitehurst nicht gerade das Kaliber ist, das man gerne hätte. Es bleibt also mit Spannung abzuwarten, wie sich Ken Whisenhunt entscheidet.

 

… (abhängig von der Quarterback-Situation) die Titans einfach nicht das richtige Rezept für ihre Offense finden. Es ist noch immer für viele unverständlich wie Shonn Greene weiterhin mehr Ballberührungen hat als ein talentierterer Bishop Sankey. Man es zumindest geschafft, seine beiden jungen Supertalente auf der Receiver-Position ins Spiel zu bringen. Kendall Wright und Justin Hunter beendeten das Spiel mit insgesamt 3 Touchdowns. Wie wir es auch schon einige Male erwähnt haben, die Titans brauchen lediglich jemanden der diesen beiden Receivern den Ball konstant zuspielen kann. Damit öffnet sich dann gleichzeitig auch das Laufspiel, wo man hoffentlich bald auf das richtige Pferd setzen wird.

 

… die Browns tatsächlich noch das Spiel gewinnen. Nachdem Whitehurst für Locker ins Spiel kam und prompt Touchdowns warf, schien es nach einer klassischen Browns-Performance. Doch das Team rund um Brian Hoyer konnte einen 25-Punkte Rückstand aufholen und eine Minute vor Schluss noch den Sieg erringen. Mit einem 2-2 Rekord spielt man nächste Woche ein Steelers Team, das man  in Woche 1 schon fast schlagen konnte. Diesmal spielt man im eigenen Stadion und  man könnte mit einem Sieg in der Division einen gewaltigen Sprung nach vorne machen (zumindest für Browns-Verhältnisse). Das Team dürfte nun mental resistent genug sein und die Steelers scheinen sich am Weg nach unten zu bewegen. Für die Browns gilt nur: wann, wenn nicht jetzt?!


31 TB vs NO 37

 

… die Saints Homefield-Advantage auch langsam den Bach hinuntergeht. Die laute Szenerie im Superdome macht es normalerweise den gegnerischen Quarterbacks unmöglich zu kommunizieren. Mike Glennon hat dies anscheinend nichts ausgemacht. Auch ohne Running Game hat er sein Team zu einer 2-Possession-Führung im 4. Viertel geführt, wo er dann aber mit einer unnötigen Sack-Safety den Saints noch eine Chance gab, die sie nutzten. Die Buccaneers schauen immer besser aus!

 

… Drew Brees ohne Jimmy Graham gar nicht mehr zurecht kommt. Nach seiner Verletzung in der ersten Hälfte konnte Brees nur 19/32, 158 Yards, 1 TD und 2 INTs in der 2. Hälfte vorweisen. Diese Statistiken sind absolut nicht Brees-würdig, geschweige denn Playoff-reif! Das Pech verfolgt die Saints auf Schritt und Tritt, sie kassieren immer mehr Hiebe (verlieren immer mehr wichtige Spieler) und irgendwann folgt dann wahrscheinlich noch der K.O.-Schlag, von dem sie sich nicht mehr erholen werden können.

 

… die Run Defense der Saints ohne Jairus Byrd einen Schritt nach vorne macht. Byrd hat auf keinen Fall auf Pro-Bowl-Niveau gespielt und war deswegen sicher nicht so schwer zu ersetzen, wie man glauben möchte. Noch dazu hat der Verlust eines großen Namens sicher zu mehr Bemühen und Anstrengung in jedem einzelnen Verteidiger geführt (wie schon im Podcast am Samstag (#40) vorhergesagt).
Wenn aber ein Mike Glennon 31 Punkte aufs Scoreboard bringen kann, läuft immer noch einiges schief. Da gibt es noch einiges an Arbeit zu verrichten…


20 ATL vs GIA 30

 

… der lang erwartete Auftritt von Odell Beckham Jr. so spektakulär sein wird. Es wurde immer wieder erwähnt, dass dieses eine bestimmte Puzzle-Teil noch fehlt – und damit hatten die Giants nicht unrecht. Eine zusätzliche Waffe für eine, langsam aber sicher, angsteinflößende Offense rund um Eli war noch nötig. Das Statement von Odell Beckham Jr. war in seinem Debut lediglich der spielentscheidende Touchdown. Obwohl sich ihr All-Around Runningback Rashad Jennings verletzt hat und wohl für einige Wochen ausfällt, hat man mit Rookie Andre Williams einen mehr als kompetenten Nachfolger. Die Giants Offense läuft langsam auf Hochtouren, und man darf gespannt sein, wie lange dies anhält.

 

… “Matt Ryan zu Julio Jones” nicht bereits den offiziellen Teamnamen ersetzt hat. Den Falcons fehlt es leider vorne und hinten an talentierten Spielern. Die vorhin erwähnte Kombination ist zwar All-Pro würdig, jedoch reicht es auf lange Sicht gesehen einfach nicht aus. Dies ist zwar alles keine Überraschung, aber nach dem Sommer der Falcons und ihren bisherigen Leistungen muss man sich nach wie vor Sorgen machen. Man profitiert derzeit davon, dass man in einer mittel-schlechten Division unterwergs ist. Basierend auf den Leistungen des gesamten Teams, dürfte bzw. sollte man nicht mit den Falcons in den Playoffs rechnen.

… die Giants Defense ihren Teil dazu beitragen wird. Man konnte zwar einen Julio Jones nicht stoppen, das war aber auch nicht notwendig, wenn dies die einzige Gefahr darstellt. Man kontrollierte das Laufspiel der Falcons und schickte sie mit einer 15%-igen Third Down Percentage nach Hause. Die Giants haben in den kommenden zwei Wochen die Möglichkeit sich in sehr großen Schritten den Playoffs zu nähern. Sie spielen die Eagles und die Cowboys vor ihrer Bye Week in Woche 8. Diese zwei Spiele sind noch dazu Division Matchups. Und man könnte seinen 3-2 Rekord sehr schnell in einen 5-2 Rekord aufbessern, wohlgemerkt mit 3 wichtigen Division-Siegen am Konto. Die Giants zeigen derzeit wieder, dass man mit bestimmten Teams einfach immer rechnen muss.


 17 HOU vs DAL 20

 

… sich das Spiel zwischen den beiden Regional-Rivalen dermaßen knapp entwickelt. Die Cowboys hätten das Spiel eigentlich schon früher für sich entscheiden können, aber einige Fehler (darunter wieder ein DeMarco Murray-Fumble!) haben den Texans erlaubt im Spiel zu bleiben und schließlich die Overtime zu erzwingen. Ich bin gespannt, wie sich so ein harter Kampf auf zwei doch sehr wichtige Spiele nächste Woche auswirkt. Die Texans spielen gegen die Colts um die Krone der Division, während die Cowboys gegen den amtierenden Superbowl-Champion antreten müssen… Vor allem erstere könnten aufgrund der kurzen Pause doch unter die Räder geraten (siehe TNF-Spiel Giants-Redskins!).

 

… Arian Foster doch noch in Form kommt. Er hat die schwächelnde Run-Defense der Dallas Cowboys schamlos ausgenützt und 157 Yards in nur 23 Carries herausgeholt. Dies war wichtig, da ein Ryan Fitzpatrick nicht in der Lage ist, Spiele auf eigene Faust für sich zu entscheiden. Will man (nicht nur diese Woche) mit den Colts mitspielen, so ist das wohl das Rezept zum Erfolg: Solide Defense, die viele Turnovers produziert, eine starke Run Offense, die die Defense frisch hält und die Uhr kontrolliert und dazu ein Game-Manager in Fitzpatrick, der so perfekt spielt wie letzte Woche.

 

… man JJ Watt entwischen und im selben Play noch einen TD werfen kann! Vintage Tony Romo hat sich wie in alten Zeiten aus dem Schlamassel gespinnt und den besten Verteidiger der NFL aussteigen lassen. Der Touchdown danach war nur noch das Tüpfelchen auf dem i. Alles in allem hatte Romo eine gute, wenn auch nicht konstante Partie; die Interception z.B. war eine sehr fragwürdige Entscheidung. Auch Dez Bryant hatte seine Probleme mit Drops, konnte sich aber in der Overtime mit einem Weltklasse-Catch auszeichnen. Will man sich für die weiteren Wochen empfehlen muss das ganze Team noch an seiner Konstanz arbeiten, sonst könnte man hin und wieder unverdient auf der Verlierer-Seite des Scoreboards landen.


17 PIT vs JAX 9

 

… die Steelers erneut einen Sieg rausquetschen können. Wie letzte Woche bereits geschrieben, könnte dieses Steelers-Team, wie ihre letztwöchigen Gegner, 0-5 sein. Die Situation wird nicht einfacher, da die Division einerseits näher zusammenrückt (dank den aufstrebenden Browns) und andererseits die Spitze der Division sich besser darstellt (Ravens Defense), als zunächst gedacht. Dass die Steelers Defense nach so vielen Verletzungen nicht besonders gut ist, war keine Überraschung, aber dass eine Offense rund um Big Ben, Antonio Brown und Le’Veon Bell gegen eine grauenhafte Jaguars Defense nicht mehr als 10 Punkte machen kann, ist besorgniserregend.

 

… die Jaguars knapp an einem Sieg vorbeischrammen. Das Team spielt nun die zweite Woche mit einem noch nicht fertig entwickelten Rookie-QB als Starter. Obwohl Blake Bortles immer wieder sein Potenzial aufzeigen kann, muss man sich als Jaguars Fan (und Franchise) dennoch auf eine lange Saison einstellen. Es passieren noch, wie zu erwarten war, sehr viele klassische Rookie-Fehler. Allerdings muss man dem Team zu gute halten, dass man in der Offense seinem jungen Kern viel Spielzeit gibt und man rein theoretisch für eine produktive Zukunft sorgen könnte.

 

… die Investition in Toby Gerhart ein derartiger Fehlgriff war. Ich habe zwar lange damit gewartet, aber nun muss ich mich vom Toby Gerhart Fanzug verabschieden. So beeindruckend und effektiv er auch bei Stanford im College war und danach als Backup von Adrian Peterson glänzen konnte, umso enttäuschender sind seine bisherigen Leistungen. Klar, die Voraussetzungen sind nicht gerade ideal. Zunächst Chad Henne als QB, dann ein Rookie-QB. Dann gibt es da noch die Defense, die fast niemanden aufhalten kann und natürlich eine eher schlechte, als rechte Offensive Line. Dennoch muss man sich fragen, ob sich das in naher Zukunft ändern wird. Denn es ist ja nicht so, als hätten die Jaguars keine (jüngeren) Optionen im Backfield. Es wird sich zeigen, wie sich die RB-Situation entwickelt, und falls Toby Gerhart am Ende der Saison nicht mehr spielen sollte… hat er zumindest in der Off-Season sein Geld kassiert.


0 NYJ vs. SD 31

 

… die Chargers offensiv, sowie defensiv dermaßen dominant sind. So eine einseitige Partie hat man, abgesehen von TNF-Spielen, lange nicht gesehen. Philip Rivers ist momentan MVP-Anwärter #1, Branden Oliver ist ein junger, aufstrebender RB mit viel Potenzial, die Receiver rund Keenan Allen und Eddie Royal spielen ausgezeichnet und auch ein Antonio Gates ist wieder zurück. Defensiv hatte man zwar diese Woche keine bedeutende Aufgabe, dennoch spielen viele (z.B. Brandon Flowers) konstant gut und teilweise weit über ihren Erwartungen. Da macht es auch fast nichts aus, dass man an der O-Line Spieler um Spieler verliert. Mike McCoy hat sein Team auf der richtigen Spur!

 

… die Jets wie immer die Jets sind. Das Spiel zu analysieren hat relativ wenig Sinn, denn es hat einfach nichts gepasst. Viel interessanter ist die Situation rund um Rex Ryan und John Idzik. Meiner Meinung nach liegt die momentan Durststrecke mehr am fehlenden Talent am Roster, als am Coaching. Traurigerweise wird immer der Head Coach zur Verantwortung gezogen, was wohl das Ende der Fahnenstange für Rex Ryan bedeuten könnte – vollkommen unverdient! John Idzik ist derjenige, der seinen Posten räumen müsste, denn der Roster fällt unter seine Verantwortung, und der ist einfach nicht gut genug. Man darf gespannt sein, ob Ryan die Bye-Week der Jets in Woche 11 noch als Coach erlebt.

 

… auch die Front 7 der Jets einmal auslässt. Branden Oliver (19 Carries – 114 Yards) hat gegen Muhammad Wilkerson, Sheldon Richardson und co. ausgesehen, wie ein LaDainian Tomlinson zu Glanzzeiten. Wenn sogar die mit Abstand beste Unit auf Jets-Seite so etwas zulässt, ist Feuer am Dach… Siehe Punkt 2…


27 SEA vs WAS 17

 

… Russell Wilson auf MVP-Niveau spielen würde. Die Performance gegen eine doch solide Redskins Front-Seven (wohlgemerkt gegen eine schwache Seahawks O-Line) war mehr als beeindruckend. Sowohl als Passer, als auch als Läufer war er Montag Abend nahe an der Perfektion. Wilson scheint sich immer weiter zu entwickeln, was der restlichen NFL doch ein wenig Angst einflößen sollte…

 

… das Spiel dennoch knapper ausgeht, als erwartet. Der Grund dafür waren einige Big Plays von Kirk Cousins zu DeSean Jackson, ansonsten war von den Redskins nicht wirklich viel zu sehen. Alles in allem war das doch eine recht dürftige Leistung, die beweist, wo die Redskins momentan stehen. Und da ich bereits davon spreche…


… die Redskins in der NFC East so schnell weg vom Fenster sind. Dazu muss gesagt werden, dass das ganz bestimmt nicht an der Verletzung von RGIII liegt, denn Cousins ist momentan der bessere Quarterback. Zumindest ich habe mir nach der sehr soliden Offseason (Jason Hatcher, DeSean Jackson, Jay Gruden, solider Draft auch ohne 1st Round Pick) mehr erwartet und mit einem erbitterten Kampf um die NFC East-Krone mit den Eagles gerechnet, aber da habe ich mich wohl verkalkuliert… Weder Offense noch Defense können mit dem Durchschnitt der NFL mithalten und so ist man verdienterweise am Tabellenende. Schade…

 

 

Bence

@SpenceLukacs

Philipp

@PhiFro51

 

Recap Woche 5 – Wer hätte gedacht, dass…