Recap der Woche 16 – Extra Points

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Hier fassen wir jede Woche jene Spiele zusammen, die wir nicht im  Podcast besprochen haben. Damit ihr ein besseres Bild über die jeweiligen Spiele und involvierten Teams bekommt, werden wir unsere Zusammenfassungen in drei Punkte teilen. Unser klassisches ‚wer hätte gedacht, dass…‘ ergänzen wir durch ‚was zu erwarten war‘ und bringen euch auch einen Extra Point!
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23 OAK vs SD 20 

Was zu erwarten war:

Ein knappes Spiel. Ihr wisst ja: Ähnlich gute Teams, Divison-Rivalen, Spieler, die sich was beweisen müssen – das alles ergibt einen verheißungsvollen Cocktail. Das Scoreboard enttäuschte nicht, die Qualität des Dargebotenen aber doch ein wenig. Derek Carr konnte ohne einen verletzten Amari Cooper bis auf seinen Overtime-Drive keinen Rhythmus finden und Philip Rivers kämpfte sich mit seinem „supporting“-cast wacker durch. Dieser ließ ihn jedoch wieder einmal im Stich, denn TE David Johnson verlor in Führung liegend einen Fumble, den die Raiders in den entscheidenden Ausgleich ummünzen konnten. Wieder heißt es: Gut gekämpft, aber leider umsonst…

Wer hätte gedacht, dass…

die Chargers nach dieser Saison in den Top 3 draften würden. (Anm.: Zu dem Spiel an sich gibt es wirklich nichts mehr zu sagen. Es ging um nichts, und das hat man auch mehr oder weniger deutlich gesehen.) Da man in Woche 17 gegen ein motiviertes Broncos-Team spielt, wird sich das auch kaum noch ändern. Man muss hoffen, dass Titans und Browns mit ihrer O-Line-Situation zufrieden sind und sich Top-OT-Prospect Laremy Tunsil nicht schnappen. Dann ist mit den San Diego (Los Angeles) Chargers 2016 hoffentlich wieder zu rechnen! Die Zukunft der Oakland (Los Angeles) Raiders ist so oder so sehr positiv zu bewerten. Auf die AFC West kann man sich nur freuen.

Extra Point:

Charles Woodson hängt nach 18 Jahren NFL im Alter von 39 Jahren seine Footballschuhe an den Nagel. Seinerzeit einer der besten Cornerbacks der NFL wandelte sich im Laufe der Jahre zur DB-Allzweckwaffe im Dienst der Packers, bis aus ihm – wieder bei den Raiders – einer der besten Safeties der NFL wurde, und das mit weit über 30 Jahren! Respekt und Chapeau einem der besten NFL-Spieler dieser Generation – die Hall of Fame wird nicht lange auf ihn warten müssen.


17 KC vs CLE 13 

Was zu erwarten war:

Johnny Manziel legt eine perfekte Manziel-Performance auf den Arrowhead-Rasen. Seine Laufleistung war fast schon übermenschlich gut, aber der rechte Arm will noch nicht ganz so, wie er sollte. 13/32 für 136 Yards und eine INT sind das Spiegelbild seines QB-(nicht-)Könnens. Nicht nur seine Passgenauigkeit, auch seine Präsenz in der Pocket sind zu dem Zeitpunkt überaus fragwürdig. Manziel wird sich höchstwahrscheinlich nie in einen guten Pocket-QB entwickeln, aber es steht außer Frage, dass er im richtigen System ein effektiver Spielmacher sein kann. Bleibt nur die Frage, ob es das Risiko wert ist, eine gesamte Offense aufgrund des schieren Potenzials eines einzigen Spielers umzustellen, ohne zu wissen, ob er dann überhaupt zur Verfügung steht (zu wenige Football-Bemühungen in der Offseason, zu viele andere Probleme).

Wer hätte gedacht, dass…

die Chiefs nur knapp einer Schmach entkommen. Alex Smith war als Passer fünf Klassen besser als Manziel, jedoch für NFL-Standards immer noch nur unterer Durchschnitt. Trotz eines schwachen Gegners konnte man auf dem Scoreboard nicht davonziehen und lief sogar Gefahr, das Spiel sogar noch zu verlieren, und dass obwohl man um einen Playoff-Platz gekämpft hatte! Hat man die Browns etwa übersehen, oder ist das Team als Gesamtes zu schwach, wenn Tamba Hali und Justin Houston nicht spielen? Mit so einer Leistung wird man die erste Playoff-Runde niemals überstehen (auch gegen Houston nicht!).

Extra Point:

Marcus Peters gehört in seiner Rookie-Saison bereits zu den besten CBs der Liga. Er konnte eine weitere Interception (plus eine, die ihm knapp entgangen ist) verbuchen und steht somit bei 8 in diesem Jahr. Er war in diesem Jahr – aufgrund von „Charakter-Problemen“ – der dritte CB, der gedraftet worden ist, was zeigt, was für ein Glücksspiel dieser Draft-Prozess eigentlich ist.

PS: Auch Ronald Darby, CB der Buffalo Bills (7ter CB im Draft), darf in diesem Kontext nicht unerwähnt bleiben. Auch er gehört als Rookie zur oberen Klasse der NFL-CBs.


12 MIA vs IND 18

Was zu erwarten war:

Wenn zwei Teams dieser „Klasse“ gegeneinander antreten, erwartet man nur eines: Schlampigkeit. Dies bewahrheitete sich wieder einmal, nachdem Matt Hasselbeck (schon wieder) verletzt vom Feld musste, Charlie Whitehurst übernahm, und sein gegenüber Ryan Tannehill auch keinen guten Tag erwischte. Bloß Veteran Frank Gore schaffte es, für dieses Spiel eine gewisse Form von Motivation aufzubringen, was er mit soliden 15 Läufen für 85 Yards und 2 TDs unter Beweis stellte. Auf der anderen Seite bewegte Tannehill den Ball zeitweise sogar ganz gut, machte aber einige entscheidende Fehler (sein Pick, die Safety, die auf seine Kappe geht, sowie der Sack gegen Ende des Spiels). Es ist erschütternd, wie sehr er sich nach einer starken Saison 2014 zurückentwickelt hat. Ihn wieder zurechtzustutzen wird die #1-Aufgabe des neuen Coaching-Regimes in Miami.

Wer hätte gedacht, dass…

man in Woche 17 noch zwei QBs unter Vertrag nehmen muss. Aufgrund von Verletzungen, sind die Top 3 QBs der Colts out und Stephen Morris wird zusammen mit Neuankömmlingen Josh Freeman und Ryan Lindley wohl oder übel das letzte Match der Saison in Angriff nehmen müssen. Und ja, auch wenn die Colts mathematisch noch Chancen haben, die Playoffs zu erreichen, behaupte ich jetzt, dass das sicherlich nicht eintreten wird. Chuck Pagano, der auf Kriegsfuß mit dem Front Office steht, wird nach dieser enttäuschenden Saison wohl seinen Coaching-Posten wohl räumen müssen. Auch hier wird der neue Coaching Staff – sollte es wirklich einen geben – viel zu tun haben.

Extra Point:

Was ist bloß mit diesen LSU-Receivern los? Kaum ist einer eine Woche lang suspendiert, macht der andere das mit einem OBJ-mäßigen-Catch wieder wett. Das absolute Highlight eines sonst recht öden Spiels. Wer es verpasst hat, darf sich den Catch hier noch einmal zu Gemüte führen.


 16 BUF vs DAL 6

Was zu erwarten war:

Die Cowboys machen das einzig Richtige und geben (endlich) ihre Saison auf. Sie setzten Dez Bryant auf IR und machte somit das Starting-Debut von Kellen Moore noch um einiges schwerer. Die (schwächelnde) Bills Defense unter Rex Ryan ließ es sich nicht nehmen, einem unerfahrenen QB die Bude zuzublitzen. Es kam dabei, wie schon die gesamte Season über, dennoch nichts Effektives dabei raus, denn man konnte keinen Sack erzielen. Jedoch reichte die Performance von T-Mobile und den neuen Co-Starting-RBs Karlos Williams und Mike Gillislee aus, um das Spiel irgendwie nach Hause zu spielen.

Wer hätte gedacht, dass…

die Defense rund um Rex Ryan, wie im vorigen Punkt bereits erwähnt, nach wie vor nichts Handfestes zeigen kann. Kein Sack, gerade mal eine Interception und Darren McFadden erlief 99 Yards bei 19 Laufversuchen. Wie schon einige Male dieses Jahr, musste das Runninggame gepaart mit den Big Plays von Sammy Watkins dem Team den nötigen Schwung verleihen. Man darf gespannt sein, ob Rex diesen Trend offensiv nächstes Jahr fortführen kann, aber ebenfalls wieder auf seine altbekannten Defense-qualitäten zurückgreifen wird können.

Extra Points:

Die Bills haben ein gutes altes Double-Triple-Whatever-Revenge-Game in Woche 17 gegen die Jets! Rex Ryan vs. Jets, Ryan Fitzpatrick vs. Bills, Gut vs. Böse, Sith vs. Jedi, Batman vs. Superman usw….es mangelt bei diesem Spiel nicht an Hintergrundgeschichten und man könnte einiges darauf verwetten, dass beide Seiten enorm viel Motivation mitbringen werden, um dem jeweils anderen noch gehörig den Spaß zu verderben!


6 TEN vs HOU 34

Was zu erwarten war:

Zwei Teams, die sich ihrem Schicksal mutig entgegenstellen und das einzig Mögliche tun – die Titans pausieren ihren Franchise-QB und kommen damit dem First Overall Pick um einiges näher, und die Texans zeigen genug, um sich so gut wie sicher die Division zu schnappen, und das trotz Brandon Weeden! Irgendwo in einem Sarg in einem Keller in Dallas lächelt Jerry Jones…

Wer hätte gedacht, dass…

Brandon Weeden jemals wieder ein Spiel als Starter gewinnen wird. Die Texans versuchen über die Runden zu kommen, mit Hilfe von BJ Daniels und Weeden, bis ihr Starting-QB Brian Hoyer wieder zurückkommt und sie in den Playoffs anführt. Ich bitte alle von euch den vorigen Satz erneut zu lesen… Your Houston Texans 2015! #Playoffbound #?!? #Hashtag

Extra Point:

Die Titans sind – wie bereits erwähnt – eines der wenigen „schlauen“ Teams der letzten Wochen der NFL. Wie auch bereits in den Podcasts erwähnt, zahlt es sich für nicht-Playoff-Teams selten aus, Spiele zu gewinnen, da man sich nur seinen Draft-Spot verschlechtert. Die Titans wären zwar an sich schon nicht gut genug, um viel zu bewegen, aber mit der Pause ihres Stars bauen sie doppelt für die Zukunft!


21 TB vs CHI 26 

Was zu erwarten war:

Das Glück in der NFL gleicht sich immer aus. Die Bears verloren in den letzten paar Wochen einige gewinnbare Spiele auf sehr unglückliche Art und Weise. Nun war Fortuna den Bears gegenüber etwas freundlicher gestimmt. Die Bucs fumbleten den Ball am laufenden Band, Jameis Winston überwarf bei zwei potenziellen TDs seine Receiver nur sehr knapp und noch dazu wurde ein beinahe-Pick-6 von Jay Cutler aufgrund einer Strafe aberkannt. Mit +3 im Turnover-Ratio hat man immer leichtes Spiel und konnte auch mit ultra-konservativem Offense-Gameplan das Match mehr oder weniger locker nach Hause spielen (die Bucs scorten mit 1 Sekunde auf der Uhr noch einen Hail-Mary-TD).

Wer hätte gedacht, dass…

ausgerechnet Ka’Deem Carey und Harold Jones-Quartey zu den Matchwinnern des Abends avancieren. Die Einbindung Careys ist einerseits positiv, andererseits wirft sie ein schlechtes Omen, wenn es um die Vertragssituation von Matt Forté geht. Es ist mittlerweile sehr unwahrscheinlich, dass Forté nach diesem Spielwochenende jemals wieder ein Bears-Jersey anzieht. Jones-Quarteys Entwicklung ist jedoch ausschließlich gut: Nachdem der UDFA nach seinem Spiel gegen Megatron in Woche 7 auf die Bank verbannt wurde, kam er gegen die Bucs sehr stark wieder auf’s Feld. Eine mögliche long-term-Lösung neben Top-Rookie-Safety Adrian Amos?

Extra Point:

Lovie Smith schafft es auch im zweiten Antreten nicht, sein Ex-Team zu besiegen. Sein eigenes Gewinn-Rezept wurde ihm zum Verhängnis, denn Lovie schätzt kaum etwas so sehr wie einen positiven Turnover-margin. Die bereits erwähnte ultra-konservative Bears-Offense spielte ihm da auch nicht unbedingt in die Karten. Es ist traurig, dass sein Team es nicht geschafft hat, für dieses persönlich sicherlich wichtige Spiel, mehr Konzentration und Fokus aufzubringen, denn eigentlich hatte kein einziger seiner Spieler einen guten Tag (Jameis‘ Yards und TDs waren das Ergebnis zweier sehr glücklicher Plays).


38 NO vs JAX 27

Was zu erwarten war:

Viele Passing Touchdowns! Viele Yards! Viele Punkte und sehr wenig Defense! Genau das haben wir auch bekommen, bei einem Matchup zwischen zwei der schlechtesten (Pass-)Defenses des Jahres. Drew Brees warf selbst leicht angeschlagen 3 TDs und 412 Yards, während Blake Bortles und seine beiden Allens sich nur mit 368 Yards und 4 TDs begnügen mussten. Allen H. beendete seinen Abend mit 8 Catches für 106 Yards und 2 TDs, Allen R. wiederum machte 6 Catches für 151 Yards und einen TD. Alles in allem ein erfreulicher Fantasy-Abend für alle Saints-Offense/Jaguars-Offense Manager.

Wer hätte gedacht, dass…

Die Saints-Defense auch etwas „gutes“ macht. Sie pickten Blake Bortles 2-mal und konnten ihn auch 2-mal sacken. Damit wars es aber auch schon, denn der Rest ist im vorigen Punkt nachzulesen.

Extra Point:

Tim Hightower erlebt mit 29 ein richtiges Nettes Comeback! In seinen drei Spielen zeigte er solide Mark-Ingram-mäßige Leistungen, in dem er teilweise als Workhorse RB wirklich gut lief und auch hin und wieder ein paar Bälle fing. Unglaublich, dass ein alter RB von der Straße einfach so Mark Ingram ersetzen kann…


 

Wir wünschen euch einen guten Rutsch ins Jahr 2016, Kirk Cousins auch:

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Bence @SpenceLukacs

Philipp @PhiFro51

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